"Nihao, Provadis Hochschule - Guten Tag und ein herzliches Willkommen" mit diesen Worten wurden 12 Studierende der Provadis Hochschule von dem Dekan der Xiamen-University, School of Management, am 5. Juli 2009 begrüßt. Drei Wochen verbringen die Studierenden nun in China. Trotz der aktuellen Wirtschaftskrise ist Asien für viele deutsche Industrieunternehmen ein interessanter Wachstumsmarkt. Junge Führungskräfte stellt die interkulturelle Zusammenarbeit aber oft vor große Herausforderungen. Aus diesem Grund ist der Aufenthalt integrierter Bestandteil des Masterstudiengangs „Industrial Management“, den die Studierenden berufsbegleitend absolvieren.
Professor Dr. Hannes Utikal von der Provadis Hochschule merkt an: „Bei der Konzeption des Masterstudiengangs Industrial Managements war es uns wichtig, dass die Studierenden auch fundierte Einblicke in einen der größten Wachstumsmärkte der Welt und die dort herrschenden Gepflogenheiten gewinnen können. Dies ist für viele Karrieren von unmittelbarer Bedeutung. Und wo - wenn nicht in China - kann man State-of-the-Art-Verhandlungstechniken kennenlernen?".
In China stehen Vorlesungen in englischer Sprache in den Fächern "Internationale Kommunikation und Verhandlungsführung" und "Internationales Projektmanagement" sowie Exkursionen zu deutschen Niederlassungen vor Ort auf dem Programm. Hierzu kooperiert die Provadis-Hochschule mit der Xiamen-University, einer der Top-10 Wirtschaftshochschulen in China.
In den ersten Tagen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeit, in Wokshops, Vorträgen und durch persönliche Erfahrungen einen Eindruck von der chinesischen Kultur zu gewinnen. Professoren und Mitarbeiter der Xiamen University brachten den Studierenden in Vorlesungen die besonderen Verhaltensweisen und Gepflogenheiten der chinesischen Geschäftswelt näher.
Manager von in Asien tätigen Unternehmen berichteten von ihrem Alltag und dem Umgang mit der „anderen“ Kultur. Exkursionen zu den Standorten von Global Playern in der Region Shanghai, wie Daimler oder King Long, fanden ebenfalls großen Anklang bei den Teilnehmern. Doch auch das Vergnügen kam bei der ganzen Reise nicht zu kurz. Die Studierenden lernten typisch chinesische Abendbeschäftigungen wie Karaokesingen oder Bierverköstigungen kennen. Auch wenn das chinesische Bier wie auch das Essen für Mitteleuropäer einige Gewöhnung erforderte.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sehr begeistert. Einige sprachen von „Eindrücken, die sie ohne diese Reise nie hätten gewinnen können“. Andere waren einfach nur überwältigt von der unglaublichen Dynamik, welche die chinesische Wirtschaft an den Tag legt.