Nach einem Zwischenstopp in Shanghai erreichten wir am Sonntagabend, den 27.06., unser Hilford Hotel in Xiamen. Nach einem kurzen Sprung unter die Dusche ging es im Dresscode der Nationalmannschaft in die „H-Bar“ zum Fußball Krimi Deutschland gegen England. Nachdem die deutsche Mannschaft 4:1 gewann, war für viele auch noch nicht die Zeit ins Bett zu gehen und es wurde weitergefeiert.
Am nächsten Tag fuhren wir zum Aklimatisieren mit der Fähre auf die autofreie Insel Gulangyu, wo wir uns neben der fremden Kultur auch gleich an die Standardtemperatur von 35 Grad Celsius und 95% Luftfeuchtigkeit gewöhnen konnten.
An den darauffolgenden 10 Tagen war unser Tagesplan gespickt mit Vorlesungen, Firmenbesuchen (bei Linde-Xiamen Gabelstapler GmbH und Xiamen Huadian Switchgear Co., Ltd.) und einem freien Tag, den die meisten zum Lernen für die Klausur genutzt haben.
Die Fächer „International Culture“ und „International Project Management“ brachten uns das Leben und Arbeiten in China näher. Da es für viele die erste Reise nach Asien war, konnten wir hier viel über die Kultur und das gegenseitige Verständnis lernen. Gerade die Lektionen in chinesischem Geschäftsgebahren halfen denjenigen, die später noch Kollegen aus den eigenen Firmen besuchten, weiter. Wir alle vertieften unser Guanxi (Netzwerk) und keiner verlor sein Mianze (Gesicht).
Nach der schriftlichen Prüfung ging es an unserem letzten Tag in Xiamen zu den „Hot Springs“, mehrere Becken und Whirlpools mit unterschiedlich heißem Wasser, in welchen wir uns entspannen konnten.
Am Sonntag, den 11.07., flogen wir nach Shanghai, wo sich uns ein völlig anderes China als in Xiamen präsentierte. Neben vielen westlichen Ketten wie Starbucks, Subway und Carrefour fanden wir bei unseren Sightseeing Trips auch das ursprüngliche China in den Yu-Gärten und der Wasserstadt Zhujiajiao wieder.
Ein Firmenbesuch bei Evonik Degussa (China) Co., Ltd. und der Besuch der EXPO durften natürlich auch nicht fehlen. So hatten wir die Freude, im Deutschland Pavillion mit den Praktikanten zu reden und – wie so oft während unseres Aufenthalts – viele Fotos mit Chinesen zu machen.
Nach dem Abschlussdinner am 16.07.10 konnten viele den Samstag noch nutzen und weitere Ecken von Shanghai entdecken bevor es zurück Nach Deutschland ging. Einige Kommilitonen blieben noch etwas länger und erkundeten China in Xian, Beijing oder Hongkong weiter.
Überlebensregeln:
Angela Sossenheimer, Studentin im Masterstudiengang