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EIT Manufacturing Central baut Innovationsökosystem weiter aus: 5-HT ist neuer Kooperationspartner

Mit 5-HT Digital Hub Chemistry & Health gewinnt die Innovationsgemeinschaft einen gut vernetzten Kooperationspartner, um Startups, KMUs und Konzerne aus der Metropolregion Rhein-Neckar in europaweite Fördermaßnahmen einzubinden. Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit der Produktions- und Fertigungsindustrie zu sichern.

„5-HT ist sehr gut vernetzt, sowohl mit Startups und mittelständischen Unternehmen als auch mit den großen Chemie-, Pharma- und Industrievertretern der Region“, beschreibt Dr. Christian Bölling, Geschäftsführer der EIT Manufacturing Central gGmbH, den neuen Kooperationspartner. „Die chemisch-pharmazeutische Industrie steht unter hohem Innovations- und Wettbewerbsdruck. Digitalisierung und zirkuläre Wirtschaft haben ihre Produktion verändert. Es herrscht Handlungsbedarf.“  

Stefan Kohl, Geschäftsführer von 5-HT: „Wir treiben die Digitalisierung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Nachhaltigkeit weiter voran, indem wir Startups und digitale Talente mit etablierten Unternehmen vernetzen und für die gegenseitigen Anforderungen sensibilisieren. Deshalb passen der 5-HT Digital Hub und EIT Manufacturing gut zusammen. Gemeinsam werden wir Innovationsprojekte noch schneller ans Ziel bringen.“  

Europa: Treiber statt Getriebener 

EIT Manufacturing ist eine von der EU geförderte Innovationsgemeinschaft. Ziel ist es, europäische Vertreter der Produktions- und Fertigungsindustrie in Innovationsökosystemen zusammenzubringen, um die Wertschöpfung ihrer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zu erhöhen. EIT Manufacturing ist bereits mit mehr als 60 Organisationen (Unternehmen, Forschungsinstitute und Universitäten) verbunden; 18 dieser Partner/Mitglieder werden von EIT Manufacturing Central betreut. Das Co-location Center hat seinen Sitz in Darmstadt.   

„Europa ist die Heimat der Industrie und der industriellen Revolution“, sagt Bölling. „Wir wollen erreichen, dass Europa in der Produktions- und Fertigungstechnik auch die Heimat der industriellen Innovation wird. Es geht um die Zukunft von Mensch und Maschine.“ 2017 zählte der Sektor in Europa 28.531.905 Beschäftigte, verteilt auf 1.964.946 meist kleine und mittlere Unternehmen (Quelle: Eurostat).    

„Innovation hatte viele Facetten. Wir sprechen vom Knowledge Triangle aus Business Creation, Education und Innovation“, sagt Bölling und nennt Beispiele aus dem Förderprogramm von EITM: „Wir coachen Start-ups und Scale-ups, wir vermitteln Kontakte zu Investoren, wir fördern die berufliche Weiterbildung über Master-School-Formate, wir kooperieren mit Lernfabriken in ganz Europa, wir identifizieren produktionsrelevante Zukunftstechnologien und wir bilden themenspezifische Hotspots aus Forschern, Entwicklern und Anwendern.“  

Bildung: der Schlüssel zum Erfolg 

Mit 5-HT ist das Netzwerk von EIT Manufacturing Central in Deutschland auf fünf Kooperationspartner gewachsen. Auch die zur Infraserv Höchst-Gruppe gehörende Provadis Hochschule (Provadis School of International Management and Technology) ist eng mit der chemisch-pharmazeutischen Industrie verbunden.  

„Provadis ist seit 2020 unser Partner. Neben dem industriellen Schwerpunkt und der räumlichen Nähe hat uns die Kompetenz in der Gestaltung von Transformationsprozessen durch Bildungsmaßnahmen und in der Unterstützung von Startups überzeugt“, sagt Bölling. „Ab Sommer sind an der Hochschule gemeinsame Seminare geplant. BWL-Studenten können dann auch Businesspläne für Tech-Startups aus unserem Portfolio entwickeln. Die Zukunftsfähigkeit innovativer Produktionstechnik hängt mit überzeugenden Geschäftsmodellen eng zusammen.“ 

„Was Provadis und EIT Manufacturing zu Kooperationspartnern macht, ist das gemeinsame Ziel: Wir wollen eine zukunftsfähige Industrie gestalten“, sagt Prof. Dr. Hannes Utikal, Leiter des Zentrums für Industrie und Nachhaltigkeit der Provadis Hochschule. „Dabei ist bei uns die Unterstützung der Prozessindustrie auf dem Weg zur CO2-Neutralität ein wichtiges Leitmotiv. Es geht darum, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu erhalten und gleichzeitig weiter den Umweltfußabdruck zu reduzieren.“  

Kooperation im Zeichen der Digitalisierung 

Für das Technologie- und Gründerzentrum HUB31, dessen Kooperationsvertrag 2020 unterschrieben wurde, sprechen Standort und thematischer Schwerpunkt. „Darmstadt ist Wissenschaftsstadt und Digitalstadt. Wir haben hier ein lokales Ökosystem, das mit seiner technischen Ausrichtung für EIT Manufacturing sehr interessant ist“, sagt Dr. Wolfgang Kniejski, der als Senior Business Creation Manager bei EIT Manufacturing Central maßgeblich am Aufbau des Partnernetzwerks beteiligt ist.   

Ein gutes Beispiel dafür ist die im HUB31 ansässige IT-Seal GmbH. Das junge Unternehmen hat sich auf nachhaltige Sicherheitskultur und Security Awareness Trainings spezialisiert. Es gehört zu den erfolgreichsten Cyber-Security-Start-ups in Deutschland. „Wir bieten technologieorientierten Start-ups und Freelancern vollausgestattete Büros, Coworking- und Werkstattflächen sowie Gründer-Coaching und konkrete Unterstützung. Aktuell nutzen rund 40 Gründer-Teams unsere Services“, sagt Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend, Geschäftsführer des HUB31. Hinter dem Technologie- und Gründerzentrum stehen die Stadt Darmstadt und die Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar.  

„Die Nähe zum HUB31 war auch ein Grund für unsere eigene Standortwahl. Die Büros von EIT Manufacturing und HUB31 befinden sich beide auf dem Campus in der Hilpertstraße“, ergänzt Bölling.   

Megatrend mit Chancen, Risiken und Beratungsbedarf 

Mit dem DIGIHUB Südbaden, der im Rahmen der Wirtschaft 4.0 Initiative vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert wird, deckt EIT Manufacturing den gesamten Südwesten ab. Die Kooperationspartner im Projekt unterstützen kleine und mittlere Unternehmen aus den Regionen Südlicher Oberrhein und Hochrhein bei den Herausforderungen der digitalen Transformation. Im Fokus stehen Themen wie Smarte Produktion, Sensorik IOT/CPS und IT-Sicherheit. Der DIGIHUB Südbaden ist ein Netzwerk in sich. Zu den auf Interaktion ausgelegten Standorten gehören der Kreativpark Lokhalle in Freiburg, die Hochschule in Offenburg, das Innocel Innovations-Center in Lörrach und der BadenCampus in Breisach. 

„Digitalisierung ist ein Megatrend, der natürlich auch die Produktions- und Fertigungsindustrie erfasst hat. Wir beobachten einen Wandel von mechatronischen Systemen zu digitalen Wertschöpfungsnetzwerken. Produktionsdaten werden mithilfe künstlicher Intelligenz für die Analyse und Regelung von Produktionsprozessen genutzt. Das eröffnet neue Möglichkeiten, wirft aber auch Fragen auf, insbesondere bei kleinen Unternehmen, die nur begrenzt Zugang zu Research, R&D und Innovation haben. Genau hier setzt DIGIHUB Südbaden an“, sagt Bölling.  

„Wir wollen in der Fläche wirken und möglichst viele Unternehmen aus allen Branchen erreichen“, erklärt Dr. Julia Mohrbacher vom Projektpartner Oberrhein. „Wir zeigen ihnen beispielsweise, wie Digitalisierung zur Kosten-Effizienz beiträgt und wie sie ihre Digitalstrategie umsetzen können.“   

Vision: eine vollständig vernetzte Welt 

Der Smart Systems Hub aus Dresden gehört zu den zwölf Exzellenzstandorten in Deutschland, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu „Digital Innovation Hubs“ ernannt worden sind. Seit 2020 Kooperationspartner von EIT Manufacturing Central, entwickelt Smart Systems Hub leicht zu integrierende IoT-Systemlösungen. Mit großem Erfolg: Inzwischen gilt der Hub als Europas größter One-Stop-Shop für IoT.   

„Für uns ist die Wahl eines neuen Kooperationspartners immer auch eine Standortfrage. Dresden hat darauf viele gute Antworten“, sagt Kniejski. Ein Blick auf die Statistik zeigt: Dresden zählt 19 Forschungs- und Entwicklungsinstitute. In der Stadt werden jedes Jahr mehr als 30 Hightech-Start-ups gegründet. Von den vielen Dresdner Unternehmen sind rund 1.300 im Softwarebereich tätig. Rund 350 Firmen können der Mikro-Nanoelektronik-Produktion zugeordnet werden.  

„Großunternehmen wissen längst, dass nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg von effektiven und ganzheitlichen Industrie-4.0-Strategien abhängt. Aber was ist mit dem Mittelstand? Auch er wird den Schritt in Richtung Industrie 4.0 wagen bzw. wagen müssen“, sagt Michael Kaiser, Geschäftsführer von Smart Systems Hub. „Unsere Vision ist die vollständig vernetzte Welt. Dafür schaffen wir Zugang zu Technologien, begleiten Innovationsprozesse und vernetzen relevante Akteure aus unserem Ökosystem mit über 450 Partnern.“  

Ausblick 

Mit fünf Kooperationspartnern ist EIT Manufacturing Central in Deutschland bereits gut vernetzt. 2021 setzt das Co-location Center auf den „Netzausbau“ im Ausland. „Irland bietet mit dem Rubicon Center in Cork viele Anknüpfungspunkte für unser Business Development“, sagt Bölling. „Interessant sind auch die Niederlande, allen voran RoboValley in Delft, Brainport Industries in Eindhoven und The Unknown Group in Den Haag. In Polen haben wir mit dem Lukasiewicz Center in Warschau bereits einen erfolgreich etablierten Hub, wollen unser polnisches Netzwerk aber auch in Richtung Lodz, Katowice und Krakau ausbauen.“  

 

Über EIT und EIT Manufacturing 

Das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) stärkt die Innovationsfähigkeit Europas, indem es Lösungen für drängende globale Herausforderungen vorantreibt und unternehmerische Talente fördert, um nachhaltiges Wachstum und qualifizierte Arbeitsplätze in Europa zu schaffen. Das Als Einrichtung der EU ist das EIT integraler Bestandteil von Horizon Europe, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. Das Institut unterstützt die Entwicklung dynamischer europaweiter Partnerschaften – sogenannter EIT Knowledge and Innovation Communities - zwischen führenden Unternehmen, Forschungsinstituten und Universitäten.   

EIT Manufacturing ist eine Innovationsgemeinschaft, die vom Europäischen Innovations- und Technologieinstitut (EIT) unterstützt wird. Das EIT ist eine Einrichtung der EU. Weitere Innovationsgemeinschaften sind EIT Climate-KIC, EIT Digital, EIT Food, EIT Health, EIT InnoEnergy, EIT Raw Materials und EIT Urban Mobility. Das Hauptziel von EIT Manufacturing ist es, europäische Vertreter der Fertigungsindustrie in Innovationsökosystemen zusammenzubringen, um die Wertschöpfung ihrer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zu erhöhen und gleichzeitig Europas Fertigungstechnik wettbewerbsfähig und nachhaltig wirkend zu gestalten. EIT Manufacturing ist mit mehr als 60 Organisationen (Unternehmen, Forschungsinstitute und Universitäten) verbunden, darunter Volkswagen, Volvo, die Technische Universität Darmstadt, die französische Kommission für alternative Energien und Atomenergie (CEA), RISE, Siemens, die Slowakische Technische Universität in Bratislava, Philips, Procter & Gamble, Whirlpool Europe, Fraunhofer, INESCTEC und das LMS Labor für Fertigungssysteme und Automatisierung der Universität Patras. 

EIT Manufacturing Central gGmbH ist eines der fünf Co-Location Center (CLC) von EIT Manufacturing mit Sitz in Darmstadt. Die Region von CLC Central umfasst Deutschland, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Irland und Polen. CLC Central ist bereits mit 18 Organisationen (Unternehmen, Forschungsinstitute und Universitäten) verbunden: Accell Group, ArcelorMittal, CONTACT Software, Festo, Kuka, Siemens, Stryker, P&G, Philips, Volkswagen, BIBA, DFKI, Fraunhofer, Ruhr-Universität Bochum, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Delft und UC Dublin. Darüber hinaus hat sich CLC Central ein dichtes Netzwerk aus Kooperationspartnern aufgebaut, darunter DIGIHUB Südbaden (Freiburg), 5-HT (Mannheim), HUB31 (Darmstadt), die Provadis Hochschule (Frankfurt) und Smart Systems Hub (Dresden). 
 

Ansprechpartner für die Presse 

Christina Bertholdt, Communication Manager, EIT Manufacturing Central
christina.bertholdteitmanufacturing.eu
+49 6151 38441 44 

 

 

 

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