Ein Jahr „Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit“ - „Zukunftslabor für eine nachhaltige Industrie“

Das Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit wurde zu Anfang des Jahres 2016 aus der Taufe gehoben. Hier bündelt die Provadis Hochschule ihre Projektgruppen auf den Themenfeldern Nachhaltigkeit, Energie und Industrie 4.0. „Wir begreifen uns als „Zukunftslabor“ für eine nachhaltige Industrie. Wie sieht die Industrie der Zukunft aus? Welche Innovationspotenziale gehen von dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung aus? Wie können Unternehmen und Individuen die gesellschaftliche Transformation zur Nachhaltigkeit konstruktiv mitgestalten? Welche Kompetenzen werden benötigt? Welche Methoden sind wirksam?“, sagt Prof. Hannes Utikal, der das Zentrum an der Provadis Hochschule leitet. „An diesen Fragen arbeiten wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand.“ 

„Das Jahr 2016 war für uns ein großer Erfolg“, so Utikal. „Wir haben europaweit Studien und Projekte in den Bereichen Transformation, Unternehmertum und Bildung zur Nachhaltigkeit durchgeführt. In unseren Veranstaltungen haben wir mehr als 1.000 Personen aus dem In- und Ausland begrüßen dürfen. Europaweit haben wir knapp 60 Start-ups im Clean-Techbereich gefördert.“ Eine große Stärke des Zentrums liege darin, unterschiedliche Perspektiven auf das Thema der nachhaltigen Entwicklung von Industrie und Gesellschaft zusammenzubringen. 

Dem Austausch über unterschiedliche Perspektiven diente auch das Netzwerkevent, das anlässlich des einjährigen Bestehens ausgerichtet wurde. Nach einem kulturellen Impuls – einer Führung durch die Ausstellung „Geschlechterkampf“ im Frankfurter Städel-Museum – gab es vielfältige Anregungen zu intensiven Gesprächen, in denen sich die verschiedenen Partner auch untereinander wiedersehen oder kennenlernen konnten. Netzwerken ist nicht auf einen, sondern auf alle ausgerichtet. So lassen sich neue Schätze heben. 

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir am  7. Februar 2017 unser erstes Jahr gefeiert. Es ist unsere noch junge Art „Danke schön!“ an unsere Partner aus Universitäten, Verbänden, öffentlichen Körperschaften und Unternehmen zu sagen, die uns mit ihren diversen Kompetenzen, ihren mannigfachen Unterstützungen sowie ihrem differenzierten Feedback begleiten. „Wir glauben daran, dass in offenen Kooperationen neue, zeitgemäße Lösungen entwickelt werden können – und hoffen auf den Beginn einer neuen Tradition." 

Wir bedanken uns bei allen, die uns auf diesem Weg neu bzw. weiter unterstützen.

Klicken Sie hier, um sich den Film zur Ausstellung "Geschlechterkampf" anzuschauen.