Climate-KIC

Das Climate-KIC (Knowledge & Innovation Community) stellt sich den aus dem Klimawandel ableitbaren Herausforderungen, zu deren Lösung es neben technologischer Innovation auch ökonomischer und sozialer Änderungen bedarf. Zuweilen wird von einer weiteren industriellen Revolution gesprochen, die mit einem Umbau der Energieversorgung und Energienutzung in der Wirtschaft und privaten Haushalten einhergeht. In diesem Kontext beabsichtigt das Climate-KIC, die für einen solchen Wandel erforderlichen Innovationen zu beschleunigen und zu stimulieren. Die Abschwächung des Klimawandels und die Anpassung an sich aus dem Klimawandel ergebende Änderungen stellen nicht nur unsere Gesellschaft vor erhebliche Herausforderungen, sondern sie beinhalten auch eine große Chance für Innovationen, Wohlstand und Lebensqualität.

Mehr erfahren Sie auf www.climate-kic.org.

 

 

Die Vision

  • Das Climate-KIC will eine weltweit führende Rolle beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft einnehmen.

  • Durch den Zusammenschluss von exzellenter Bildung, Forschung, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen sollen Partnerschaften mit hohem Innovationspotential etabliert werden, deren Wirtschaftsweise, Produkte und Serviceleistungen dem Klimawandel entgegenwirken und eine Energiewende befördern.

  • Öffentlich-private Partnerschaften sollen die Rahmenbedingungen so verändern, dass die Einführung klimafreundlicher Produkte und Dienstleistungen möglichst umgehend realisiert werden kann. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Bildung, Innovationsprojekten, Pathfinder-Projekten und Entrepreneurship-Aktivitäten.

 

 

Der Aufbau

Zum Climate-KIC zählen zwölf Einrichtungen in ganz Europa, die ihrerseits in Co-location Center (CLC) und Regional Innovation and Implementation Community (RIC) gegliedert sind.

Die sechs nationalen CLCs befinden sich in:

  • Frankreich (Paris, Campus Paris Saclay, Direktor: Thanh-Tâm Lê)
  • Deutschland (Berlin, TU Berlin, Direktor: Malte Schneider)
  • Großbritannien (London, Imperial College, Direktor: Richard Templer)
  • Niederlande (Metropolregion Randstad, Utrecht University, Direktor: Hero Prins)
  • Schweiz (Zürich, ETH Zürich, Direktorin: Anaïs Sägesser)
  • Nordic (Copenhagen, Campus Lyngby, Direktorin: Susanne Pedersen)
     

Die regionalen Zentren (RIC) befinden sich in:

  • Deutschland, Hessen (www.climate-kic-centre-hessen.org/)
  • Großbritannien, West Midland
  • Italien, Emilia-Romagna
  • Polen, Niederschlesien
  • Spanien, Region Valencia
  • Ungarn, Zentralungarn 

Auszeichnung: Werkstatt N-Projekt

Die Climate-KIC PhD Summer School wurde durch die „Werkstatt N-Projekt2015“ ausgezeichnet und gehört somit zu den 100 Werkstatt N-Projekten und -Impulsen 2015.

Werkstatt N steht für ausgezeichnete Nachhaltigkeitsinitiativen. Das Qualitätssiegel wird vom Rat für Nachhaltige Entwicklung vergeben.

 

 

Projekte des Climate-KIC

Die Transformation hin zu einer nachhaltigen und kohlenstoffarmen Gesellschaft wird oft als sozialer Innovationsprozess bezeichnet. Das Ziel von Climate-KIC ist es, diesen Prozess durch Innovation und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu beschleunigen.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Das Climate-KIC bietet europaweit verschiedenste Bildungsaktivitäten an, welche sich vorrangig mit dem Thema Klimawandel, dessen ökonomischen Auswirkungen und möglichen Anpassungsstrategien beschäftigen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pioneers into Practice ist ein interdisziplinäres Bildungsprogramm des Climate KIC, ein EU gefördertes Konsortium zur Schaffung kohlenstoffarmer Innovationen und Technologien. Es bietet Individuen und Institutionen verschiedener Hintergründe die Möglichkeit den Wissensstand in Bezug auf den Klimaschutz intensiv zu erweitern und fördert ein europäisches Netzwerk für Nachhaltigkeit. 

Weitere Informationen zu dem Projekt Pioneers into Practice finden Sie hier.

Das Kooperationsprojekt zwischen dem Verband der Chemische Industrie e.V. und dem Climate-KIC, organisiert durch die Provadis Hochschule, rückt die praktische Anwendung der CO2-Bilanzierung in den Vordergrund. In einem 18-monatigen, projektorientierten Bildungsprogramm ermitteln elf Unternehmen aus der Chemieindustrie ihren CO2-Fußabdruck und entwickeln Ideen zu einer Klimastrategie.

Weitere Informationen zu dem Projekt Climactio finden Sie hier.

Das Projekt fördert Lernprozesse verschiedener Städte und verzahnt vorhandene europäische Klimaprojekte mit der übergeordneten EU-Klimapolitik. Die Schlüsselbereiche von Transition Cities liegen in Aktivitäten zu Energie, Gebäuden und Mobilität. Diese Bereiche wurden als die Arenen identifiziert, wo gezieltes, städteübergreifendes Lernen Wandel beschleunigen kann, um signifikante Emissionsreduktionen zu realisieren.

Weitere Informationen zu dem Projekt Transition Cities finden Sie hier.

Gegenstand der interdisziplinären PhD Summer School sind reale Fragestellungen von Akteuren aus der Industrie oder dem städtischen Kontext zu den Themenbereichen Nachhaltigkeit und Transformation. Während der 2-wöchigen Summer School entwickeln die Doktoranden in Teams innovative Konzepte und Ideen.

Weitere Informationen zu dem Projekt PhD Summer School finden Sie hier.

Das Accelerator Programm ist der Kern der Aktivitäten des Climate-KIC zum Thema Unternehmertum. Die einzigartigen Rahmenbedingungen geben sehr jungen Start-ups der Cleantech-Community eine exzellente Möglichkeit, ihr Wachstum zu initiieren und zu stärken, Landesgrenzen zu überwinden und ein weltweiter Technologieführer zu werden, der sich in seiner Innovation durch seinen wesentlichen Umweltbeitrag auszeichnet.

Weitere Informationen zu dem Projekt Accelerator finden Sie hier.

Das European Entrepreneurship Management Programm ist Teil des Climate-KIC Accelerators, des einzigen Accelerators in der EU mit Fokus auf Cleantech und Nachhaltigkeit. Länder wie Estland, Slowenien, Rumänien, Portugal, Zypern, Malta, Serbien, Litauen und Bulgarien sind Partnerländer des Programms. Dort erhalten junge Startups finanzielle Unterstützung, exzellentes Coaching und Zugang zu internationalen Netzwerken - einzigartige Rahmenbedingungen für schnelles Wachstum. Die Provadis Hochschule ist für das Konzept und die Umsetzung verantwortlich.

Weitere Informationen zum Projekt European Entrepreneurship Management Programm finden Sie hier.

Ansprechpartner

Inga Klawitter
Projektmanagerin
Tel.: +49 69 305-80765
E-Mail: Inga.Klawitter(at)provadis-hochschule.de

Forschungsprofil
Fachliche Interessensgebiete: Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Energie, Landwirtschaft, (regionale) Wertschöpfungsketten und Kreislaufwirtschaft