Climactio

Das Climate-KIC hat die Provadis Hochschule aus Frankfurt am Main gemeinsam mit den französischen Projektpartnern CDC Climat und Université Pierre et Marie Curie (beide Paris) damit beauftragt, ein wirksames Bildungsprogramm und Netzwerk für „Professionals“ aus Wirtschaft, Politik (insbesondere Städte, Regionen) und Wissenschaft im Klimabereich aufzubauen. Das deutsche Projekt wird in enger Kooperation mit dem Verband der

chemischen Industrie e.V. (VCI) und der TU Dresden durchgeführt. In einem 18-monatigen, projektorientierten Bildungsprogramm werden Unternehmen der Chemieindustrie in der Ermittlung ihres CO2-Fußabdrucks für ihr Unternehmen oder eines ihrer Produkte durch professionelle Mentoren von FutureCamp Climate aktiv unterstützt.
Mehr Informationen finden Sie auf http://www.climactio.net/.

Sustainability in the Chemical Industry Greenhouse gas accounting as part of sustainability reporting

Around 150 participants from the chemical industry, academia, politics and industry associations took part in the event on “Greenhouse Gas Accounting as Part of the Sustainability Reporting in the Chemical Industry” in the historical building Peter-Behrens-Bau in the industrial park Frankfurt-Höchst to hear lectures, exchange experiences and discuss with scientists and practitioners. Speakers included for example experts from BASF, Evonik Industries and CDP.

This kick-off-event was the first phase of a 18-month Climate-KIC professional education project called Climactio. The program will support companies in the chemical industry in measuring their carbon emissions as well as starting to develop a corporate climate strategy focusing on new business opportunities

Climate-KIC aims at creating new partnerships to integrate research, business and technology to transform innovative ideas into new products, services and jobs. Climactio as part of Climate-KIC “aims at creating a strong and long-lasting knowledge community”, says Hannes Utikal, the vice-president of Provadis Hochschule. “Participants will be offered training and consultation on climate change impacts and policies, tailored to their specific needs. At the same time we will generate insights into the specific challenges this important industry faces with regard to climate adaptation and mitigation”, he adds.

Dr. Tina Buchholz, climate change expert from the project partner VCI, highlights that “the event put in perspective for chemical companies the necessity to go into CO2-Footprinting. Consequent benefits may not be of financial nature but an edge on competitors in case of requests of customers. But activities derived from an individual analysis of risks and opportunities help to be prepared for an emerging trend”.

Das Projekt „Nachhaltigkeit in der Chemieindustrie konkret“ unterstützt Unternehmen bei der Ermittlung des CO2-Fußabdrucks (für ein Produkt (PCF) oder das Gesamtunternehmen (CCF)) sowie der Erarbeitung und Implementierung einer Klimastrategie. Elf vorwiegend mittelständische Unternehmen nehmen an dem Projekt teil.

Drei Workshops - bei denen die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks im Vordergrund stand - wurden bislang durchgeführt. Alle Unternehmen haben einen Fußabdruck ermittelt (sechs davon einen produktbezogenen Fußabdruck (PCF); 10 Unternehmen einen Unternehmensfußabdruck (CCF)). Nun stehen die Teilnehmer (vorwiegend ESHA-Experten in den Unternehmen) vor der Herausforderung, die vorhandenen Ergebnisse in die unternehmerischen Entscheidungsprozesse einzubringen. Sollte noch keine Nachhaltigkeits-/Umwelt-/Klimastrategie vorhanden sein, so gilt es in einem nächsten Schritt die Erarbeitung und Umsetzung einer solchen Strategie zu initiieren.

Die Aufgabe des Projektkonsortiums ist es nun, die Unternehmen bei der Strategieentwicklung und -implementierung durch geeignete Materialien zu unterstützen sowie entsprechende Lernunterlagen (z.B. in Form von Leitfäden) zu erarbeiten.

Darüber hinaus sollen die Teilnehmer zu einer Veranstaltung zum Thema „Erfolgreiche Implementierung von Klimastrategien“ eingeladen und in Austausch gebracht werden. Die Abschlussveranstaltung wird im Oktober 2015 stattfinden.

Das Climactio-Pilot-Projekt mit der Chemieindustrie findet in enger Kooperation mit dem Verband der Chemischen Industrie e.V. statt. Das Projekt wird wissenschaftlich beraten durch die TU Dresden.

 

Frau Dr. Tina Buchholz                            
Verband der Chemischen Industrie e.V.
Klimaschutz und Emissionshandel
Mainzer Landstraße 55
60329 Frankfurt am Main

   

 

Frau Prof. Dr. Edeltraud Günther
Technische Universität Dresden
Lehrstuhl für betriebliche Umweltökonomie
Georg-Schumann-Bau
Münchner Platz 1/3
01187 Dresden 

 

Mit freundlicher Unterstützung der Infraserv Höchst.

 

 

 

  • aktive Unterstützung von Unternehmen der Chemieindustrie bei der Ermittlung ihres CO2-Fußabdruckes mit Hilfe von professionellen Mentoren
  • Wissen um die Nachhaltigkeitsberichterstattung für die Unternehmen praktisch nutzbar machen
  • Aufbau eines Netzwerks zum Erfahrungsaustausch mit anderen Experten der Chemieindustrie sowie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik
  • die Chancen und Risiken des Klimawandels für die Geschäftstätigkeit zu erkennen

Das Thema Nachhaltigkeit erfährt in der Chemieindustrie richtigerweise große Aufmerksamkeit. Dabei wissen wir von vielen Unternehmen, dass mit Blick auf die Vorgehensweise im Bereich der Umweltberichterstattung große Unsicherheit herrscht. Welche Regeln soll ich in welcher Situation wie anwenden? Wie nutze ich intern die Ergebnisse? Wie kommuniziere ich die Ergebnisse? Das sind relevante Fragen aus Sicht der Unternehmen. Und diesen Fragen können die Unternehmen auch nicht ausweichen; die Kunden erwarten immer mehr Transparenz. - Prof. Dr. Hannes Utikal, Vizepräsident der Provadis Hochschule.

Das komplette Interview finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Ansprechpartner

Prof. Dr. Hannes Utikal
Leiter Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit
Tel.: +49 69 305-13730
E-Mail: hannes.utikal(at)provadis-hochschule.de

Forschungsprofil
Fachliche Schwerpunkte: Strategie, Marketing und Nachhaltigkeit sowie Management von Transformationsprozessen 

Ansprechpartner

Ansprechpartner

Thomas Kopel
Projektmanager Journal of Business Chemistry
Tel.: +49 69 305-81123
E-Mail: thomas.kopel(at)provadis-hochschule.de

Forschungsprofil
Fachliche Interessensgebiete: Circular Economy, Ecosystems und Business Models (Innovation) in der chemischen Industrie