Transformationsprozesse gestalten

Die Transformation hin zu einer nachhaltigen und kohlenstoffarmen Gesellschaft wird oft als sozialer Innovationsprozess bezeichnet. Denn die „grüne Transformation“ von Wirtschaft und Gesellschaft bedarf tiefgehender Veränderungen in beiden Feldern. Das Ziel von Climate-KIC ist es, diesen

Prozess durch Innovation und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu beschleunigen. In diesem Kontext werden Erkenntnisse der Transformations-Theorie genutzt.

 

 

 

Transformationsexperten betonen stets die Notwendigkeit des disziplinübergreifenden Forschens und Lehrens für die Entwicklung umfassender Lösungsansätze. Dafür müssen Experten aus allen möglichen Disziplinen zusammengebracht werden; von den Natur- zu den Sozialwissenschaften, bis hin zu den Ingenieurswissenschaften.

Für ein besseres Verständnis von Transformationsprozessen sollten bei der Analyse verschiedene Dimensionen sowie die Vielfalt an Perspektiven auf ein Thema einbezogen werden. In Climate-KIC Projekten wird dies durch die Verbindung von wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Expertise umgesetzt.

Häufig wird dabei ein projektbasierter Ansatz gewählt, um sicherzustellen, dass die Teilnehmer sich das relevante Wissen rund um eine praktische Fragestellung erarbeiten und dieses anwenden. Zudem müssen sie sich in allen Projekten der Herausforderung stellen, in einem disziplinübergreifenden und multikulturellem Team zusammenzuarbeiten.

 

Ansprechpartner

Prof. Dr. Hannes Utikal
Leiter Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit
Tel.: +49 69 305-13730
E-Mail: hannes.utikal(at)provadis-hochschule.de

Forschungsprofil
Fachliche Schwerpunkte: Strategie, Marketing und Nachhaltigkeit sowie Management von Transformationsprozessen 

Buchveröffentlichung "Zukunft Chemie"

Im Jahr des 150-jährigen Bestehens des Standortes Höchst hat sich Infraserv Höchst mit der Vergangenheit des Industriestandorts beschäftigt. Weitaus wichtiger ist aber natürlich die Zukunft der Chemiebranche in Deutschland und Europa. Dieses spannende und vielschichtige Thema beleuchtet das Buch „Zukunft Chemie“, das Infraserv Höchst in Zusammenarbeit mit der Provadis Hochschule und dem F.A.Z.-Institut am 2. Dezember 2013 veröffentlichte und im Rahmen einer Pressekonferenz im Industriepark vorstellte.

Die Publikation beleuchtet aus unterschiedlichen Blickwinkeln die zehn wichtigsten, internationalen Herausforderungen der Chemiebranche: Von der Zukunft der Medikamente und Therapien, über die Trinkwasserqualität und landwirtschaftliche Produktivität, die Sicherung der Ernährung der Weltbevölkerung, die Energieversorgung und der Erhaltung natürlich Lebensgrundlagen bis hin zur Kern- und Solarenergie.

Unter den Autoren finden sich nationale wie internationale Meinungsführer, unter anderem Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Marijn Dekkers, Prof. Dr. José Goldemberg, Günther H. Oettinger, Carlo Petrini oder Dr. Hagen Pfundner. Daneben präsentieren junge Illustratoren in Bildern und Gedanken ihre persönliche Zukunftsperspektive auf die unterschiedlichen Themenfelder.

Die Transformation der Chemieindustrie ist Thema unseres Buches „Zukunft Chemie. Perspektiven auf die Welt von morgen“, welches gemeinsam mit der Infraserv Höchst und dem FAZ-Institut im Jahr 2013 veröffentlicht wurde.
Weitere Informationen finden Sie hier.