rhein-main-cluster chemie & pharma

Der Industriepark Höchst ist mit mehr als 90 Unternehmen und 22.000 Arbeitsplätzen der führende Standort für Chemie und Pharma in Hessen. Eine strategische, unternehmensübergreifende Nutzung der hier vorhandenen, wertvollen Ressourcen durch verstärkten Austausch mit anderen Chemie- und Pharmaunternehmen der Region sowie mit den verschiedensten Akteuren des Rhein-Main-Gebiets soll erreicht werden. Getragen wird dies durch das Clustermanagement der Provadis Hochschule, Partnerunternehmen und die EU. Broschüre Zukunftsregion - Industrie und Gesellschaft in Frankfurt Rhein-Main.

 

Studie "Von den Megatrends zum Geschäftserfolg"

Von den Megatrends zum Geschäftserfolg - Was bedeuten Megatrends für das Management in der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Deutschland?

Die Industrie befindet sich in einer Zeit des Umbruchs, in der große gesellschaftliche Herausforderungen – auf unterschiedlichen Ebenen – Innovationen und Veränderungen bewirken. Diese globalen Veränderungen betreffen auf ganz besondere Weise eine der deutschen Schlüsselindustrien: Die Chemie und Pharmaindustrie. Eine der zentralen Fragen ist, wie sich das bislang kontinuierliche Wachstum nachhaltig und langfristig sichern lässt. Die Kooperationsstudie „Von den Megatrends zum Geschäftserfolg“ des Verbands der Chemischen Industrie, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Provadis Hochschule sowie der Unternehmensberatung strategy& hat zukünftige Herausforderungen für die Chemie- und Pharmaunternehmen untersucht. In der Publikation zur Studie werden die zentralen Ergebnisse dargestellt, angereichert mit theoretischem Wissen und Praxisbeispielen. Sie liefert Hintergrundinformationen zu den Megatrends und erläutert deren Auswirkungen auf die Unternehmensführung.

"Die Zukunftsausrichtung der Chemie- und Pharmabranche ist ein Thema, das uns schon seit einiger Zeit beschäftigt. Bereits im Jahr 2012 hat der VCI eine große Studie zur Entwicklung der Branche im Jahr 2030 vorgelegt. Die Studie "Von den Megatrends zum Geschäftserfolg" stellt eine hervorragende Ergänzung vorausgehender Untersuchungen dar. Sie beleuchtet die Implikationen der Megatrends für eine zukunftsfähige Unternehmensführung und arbeitet das gewonnene Wissen für die Anwendung auf." Johann-Peter Nickel, Geschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie e.V. (VCI)

Die komplette Studie können Sie sich hier als pdf-Datei herunterladen.
Weitere Informationen finden Sie chempharmtrends.de
Einen englischen Kommentar zu dieser Studie finden Sie auf dem Journal of Business Chemistry.

Themenfelder

Der rhein-main-cluster chemie & pharma repräsentiert die bundesweit einzigartige Konzentration von Chemie- und Pharmaunternehmen in einer Metropolregion.

Die Chemie- und Pharmabranche gehört zu den großen Wirtschaftszweigen in Hessen. Sie wird geprägt durch international agierende Großkonzerne sowie spezialisierte kleine und mittlere Unternehmen.

Die Chemieindustrie in Hessen ist mit knapp 60.000 Arbeitnehmern der zweitgrößte Arbeitgeber. Im Jahr 2007 erwirtschaftete sie in Hessen ca. 21 Mrd. Euro, wobei knapp 50% des Umsatzes mit pharmazeutischen Zwischen- und Endprodukten erzielt wurden. Diese Spezialisierung auf den Pharmabereich in Hessen ist bundesweit einzigartig und prägt das Branchen- und Standortprofil nachhaltig. Nicht umsonst wird Hessen auch als „Apotheke Deutschlands“ bezeichnet.

 

 

Im Themenfeld Branchenunterstützung werden Studien, Workshops sowie Arbeitsgruppen angeboten und durchgeführt mit dem Ziel Fragestellungen der gesamten Branche oder einer Teilbranche zu erörtern und zu vertiefen.

Im Vordergrund stehen hierbei Fragestellungen, die jedes einzelne Unternehmen für sich alleine zwar schon beantwortet hat, jedoch fehlt es der Branche sowie den Unternehmen an einer übergeordneten Sicht sowie einer erweiterten Sicht durch Externe.

Um einen möglichst hohen Nutzen für das einzelne teilnehmende Unternehmen zu stiften, bedarf es der Beteiligung jedes Einzelnen. Der Gesamtnutzen steht aber auch im Nachhinein jedem teilnehmenden Unternehmen zur Verfügung.

 

Aktuelle Cluster Arbeitsfelder:

 

Bildung und Fachkräfte


                    

Die Auswirkung der Folgen des demographischen Wandels und der damit verbundenen Veränderung des Angebots von qualifizierten Mitarbeitern bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit der Chemie- und Pharma-Branche.

 

Gesellschaftliche Akzeptanz

Der Dialog zwischen den Branchenunternehmen und deren Stakeholdern muss im Vordergrund eines Kommunikationskonzeptes stehen, um gesellschaftliche Wahrnehmung und Akzeptanz zu erreichen.

 

Nachhaltigkeit und Umwelt

Fragen zur Nachhaltigkeit und Umweltschutz, insbesondere der Verein- barkeit von Ökologie und Ökonomie der Branche im Allgemeinen und für Teilprozesse im Speziellen, sind für den Erfolg von Morgen unabdingbar.

Im Themenfeld Umweltmanagement werden Fragestellungen erörtert, die über die Branchenunterstützung hinaus das Thema Umwelt beleuchten. Hierbei geht es vor allem darum den Austausch zwischen den teilnehmenden Unternehmen zu fördern und dabei das sehr allgemein gefasste Thema Umwelt genauer von dem Hintergrund der Zusammenarbeit, der gesetzlichen Rahmenbedingungen und einer kritischer werdenden Öffentlichkeit zu beleuchten.

 

Aktuelle Cluster Arbeitsfelder

Nachhaltigkeit und Umwelt

 

Fragen zur Nachhaltigkeit und Umweltschutz, insbesondere der Verein- barkeit von Ökologie und Ökonomie der Branche im Allgemeinen und für Teilprozesse im Speziellen, sind für den Erfolg von Morgen unabdingbar.

Im Themenfeld Personalmanagement werden Fragestellungen erörtert, die über die Branchenunterstützung hinaus das Thema Personal beleuchten. Hierbei geht es vor allem darum, den Austausch zwischen den teilnehmenden Unternehmen zu fördern und dabei das sehr allgemein gefasste Thema Personal genauer von dem Hintergrund der Zusammenarbeit, den steigenden Anforderungen an die Mitarbeiter und dem Demographiewandel zu beleuchten.

 

Aktuelle Cluster Arbeitsfelder

Gesellschaftliche Akzeptanz

 

Der Dialog zwischen den Branchenunternehmen und deren Stakeholdern muss im Vordergrund eines Kommunikationskonzeptes stehen, um gesellschaftliche Wahrnehmung und Akzeptanz zu erreichen.

Im Themenfeld Forschung & Entwicklung werden neue Forschungsfelder besetzt, die nicht mehr in den Alltag der einzelnen teilnehmen den Unternehmen passen. Es geht hierbei also nicht um die Erforschung neuer oder die Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen, die unternehmensentscheidend sind. Sondern um die Analyse und Weiterentwicklung von solchen Produkten und Prozessen, die im Forschungsalltag nicht prioritär betrachtet werden können.

In diesem Themenfeld sollen die Verbundeffekte einer am Cluster angesiedelten Forschung genutzt werden, so dass den teilnehmenden Unternehmen gemeinschaftlich eine Weiterentwicklung auf diesem Gebiet ermöglicht wird.

 

Aktuelle Cluster Arbeitsfelder

Bildung und Fachkräfte


                    

Die Auswirkung der Folgen des demographischen Wandels und der damit verbundenen Veränderung des Angebots von qualifizierten Mitarbeitern bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit der Chemie- und Pharma-Branche.

Clusterstruktur

Standort

Die Zukunft der Chemie- und Pharmaindustrie im Rhein-Main-Gebiet wird durch den rhein-main-cluster chemie & pharma maßgeblich mitgestaltet.

Der rhein-main-cluster chemie & pharma hat seinen Nukleus am Industriepark Frankfurt Höchst. In und um den Industriepark existiert ein dynamischer Cluster von Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie – Unternehmen, die ungeachtet ihrer Größe international aktiv sind und sich im internationalen Wettbewerb erfolgreich behaupten. Diese Unternehmen greifen auf ein starkes, historisch gewachsenes, wenngleich wenig institutionalisiertes Netzwerk zurück. Um diese Synergien noch besser nutzbar zu machen, wurde im Jahr 2008 das Konzept für den rhein-main-cluster chemie & pharma entwickelt. Gründungsmitglieder des Clusters sind die Unternehmen Celanese Chemicals, Clariant, Sanofi-Aventis, Infraserv Höchst, Provadis sowie Technion. Das Clustermanagement ist an der Provadis School of International Management and Technology, einer privaten Hochschule mit Sitz am Industriepark Höchst, angesiedelt. Im wissenschaftlichen Beirat des Clusters ist die Universität Darmstadt vertreten.

Der rhein-main-cluster chemie & pharma wurde durch das hessische Wirtschaftsministerium im Rahmen des ersten Clusterwettbewerbs in Hessen ausgezeichnet und befindet sich in der Professionalisierungsphase. Der Verlauf und die Ergebnisse der ersten Schritte geben Anlass dazu, von einem schnellen Wachstum des Clusters auszugehen. Es werden in Zukunft verstärkt kleinere und mittlere Unternehmen in die Clusteraktivitäten einbezogen. Darüber hinaus wird die Vernetzung in der regionalen Hochschul- und Forschungslandschaft vorangetrieben. Der Ansatz wird durch das Land Hessen sowie die Europäische Union gefördert.

Selbstverständnis

Kommunikationsplattform für das Rhein-Main-Gebiet

Die Steigerung der Effizienz und Innovationsfähigkeit der Wertschöpfungsketten der Unternehmen sind das Selbstverständnis des rhein-main-cluster chemie & pharma.

Der rhein-main-cluster chemie & pharma dient als neutrale Kommunikationsplattform, auf der die Akteure sich vernetzen und ihre Interessen vertreten können. In dem Cluster werden Aktivitäten durchgeführt, die Synergien erzeugen und den Unternehmen einen Nutzen stiften. Die Priorisierung der Aktivitäten erfolgt anhand der unternehmerischen Wertschöpfungsketten in ihren Verflechtungen. Hierbei wird zwischen den primären Aktivitäten der Unternehmen einerseits und den sekundären Aktivitäten andererseits unterschieden.

 

 

Die Aktivitäten des Clusters fokussieren sich auf dreizehn Kooperationsfelder. Diese können den Wertschöpfungsaktivitäten der Versorgung/Energie, dem Bereich Umwelt/Sicherheit/Gesundheit und Genehmigungen, dem Qualitätsmanagement, der Entsorgung und der Weiterbildung zugeordnet werden. Um einen weitreichenden und vielfältigen Austausch zu gewährleisten, werden in Zukunft verstärkt kleinere und mittlere Unternehmen in die Clusteraktivitäten einbezogen. Darüber hinaus wird die Vernetzung in der regionalen Hochschul- und Forschungslandschaft vorangetrieben.

Ziele

Effizienz & Innovation

Ziel des rhein-main-cluster chemie & pharma ist es, einen konkreten Nutzen für alle Akteure zu stiften und zu helfen, deren Effizienz und Innovationsfähigkeit zu steigern.

Es ist das Ziel des rhein-main-cluster chemie & pharma, Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche einschließlich ihrer Kunden und Lieferanten, sowie die relevanten Wissenschaftsbereiche themenorientiert zu verzahnen und durch gemeinsame Aktivitäten zu stärken. Durch eine engere Vernetzung soll

  • eine Effizienzsteigerung in den Primär- und Sekundärprozessen erreicht werden
  • die Innovationsfähigkeit der Unternehmen unterstützt werden


Daneben gilt es, die Chemie- und Pharmabranche als volkswirtschaftlich relevante Sektoren im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern. Dabei ist der Cluster auf Wachstum ausgerichtet und bestrebt, weitere Akteure mit einander zu vernetzen und insbesondere auch kleinere und mittlere Unternehmen in den Cluster aufzunehmen.

Durch vielfältige Aktivitäten werden die folgenden übergeordneten Ziele angestrebt:

  • Kostensenkung (z.B. abgestimmte Prozesse, Vermeidung von Doppelarbeit, KVP-Initiativen, Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz etc.)
  • Umsatzsteigerung (z.B. Zusatzgeschäfte, bessere Ressourcenauslastung, bessere Kunden-Lieferanten-Kenntnis etc.)
  • Innovation (z.B. kürzere Time-to-Market durch best-in-class Upscaling-Prozesse, Forschungsprojekte mit Partneruniversitäten, Integration von innovativen KMU etc.)
  • Antwort auf Fachkräftemangel (z.B. Karrieremesse, Kontakt zu Lehrstühlen etc.)
  • Interessenvertretung und Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz (z.B. Klimaforschung, PR etc.)

Herangehensweise

Der rhein-main-cluster chemie & pharma nutzt seine Unabhängigkeit, um gestaltend aktuelle Branchenthemen zu besetzen und weiterzuentwickeln. Hierbei spielen die teilnehmenden Unternehmen eine wichtige Rolle in der Themenfindung und in der praktischen Verortung der einzelnen Themen und Events. Des Weiteren können die einzelnen Unternehmen auch Ort der Entstehung für neue Fragestellungen sein.

Der rhein-main-cluster chemie & pharma nutzt vier verschiedene Formate um Themen zu bearbeiten und voranzutreiben:

Studien beantworten in einem überschaubaren Zeitraum genau definierte Fragenstellungen. Hierbei wird durch das Mittel der Befragung je nach Kontext eine unterschiedlich große Gruppe nach deren Meinung konsultiert. Die Ergebnisse der Befragung werden mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie Modellen zum Thema kombiniert. Die gesamten Ergebnisse einer Studie finden einerseits Eingang in Tagesveranstaltungen sowie andere seite eine schriftliche, gedruckte Ausarbeitung. Des Weiteren bilden Studien eine Grundlage, auf der einzelne Workshops oder Forschungsgruppen aufbauen können.


Workshops und Erfahrungsaustausch dienen der Vernetzung und thematischen Vertiefung eines bestimmten sehr eng abgesteckten Themas. Die Teilnehmer an einem Workshop sind die Wissensträger in ihren Unternehmen. Die Workshops laden zur Weiterentwicklung des Themas, geleitet durch einen Experten auf dem Gebiet sowie zum Austausch in der Gruppe ein, so dass als Ergebnis alle Teilnehmer sich weiterentwickelt haben und gleichzeitig Personen kennenlernen, die im nahen Umfeld an ähnlichen Themen arbeiten und dabei ähnliche Probleme zu bewältigen haben.


Forschungsprojekte beantworten Fragen, auf die es heute noch keine Antworten gibt. Das rhein-main-cluster chemie & pharma bietet als neutrale Plattform den teilnehmenden Unternehmen an, forschungsrelevante Fragestellung gemeinsam zu bearbeiten und zu lösen. Dieses Vorgehen wirkt sich einerseits ressourcenschonend und andererseits verbindend auf die teilnehmenden Unternehmen aus.

Öffentliche Veranstaltungen dienen dazu, einer großen Gruppe von Interessierten das Thema Chemie und Pharma im Rhein-Main-Gebiet näher zu bringen, sowie der Öffentlichkeit die erarbeiteten Themen und Ergebnisse vorzustellen. Hierbei soll einerseits mit den verschiedenen Stakeholdern in einen Austausch getreten werden und andererseits den Stakeholdern die Möglichkeit des Austausches gegeben werden.

 

 

Organisation

Der Cluster wird in Gemeinschaft von Industrieunternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen der Rhein-Main Region gesteuert.

Der rhein-main-cluster chemie & pharma besteht aus einem Kernteam und einem erweiterten Kreis. Ziel des Clusters ist es, weitere KMU für das Kernteam zu gewinnen. Zu dem erweiterten Kreis gehören Chemie- und Pharmaunternehmen der Region, die an Netzwerkveranstaltungen teilnehmen bzw. diese organisieren können.

Das Kernteam setzt sich aus folgenden Steuerungsinstanzen zusammen:


Verantwortlichkeiten Provadis Hochschule

Cluster Leitung: Prof. Dr. Udo Müller-Nehler 

Cluster Management: Dipl.-Volkswirt Bernd Winters

Lenkungsgruppe:
Arno Rockmann, Celanese Deutschland GmbH
Dr. Dirk Bühring, Clariant Deutschland GmbH
Jürgen Vormann, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
Dr. Udo Lemke, Provadis GmbH
Dr. Rudolf Lehnert, Sanofi Aventis Deutschland GmbH
Dr. Klaus Alberti, Technion GmbH
Prof. Dr. Hannes Utikal, Provadis School of International Management and Technology AG

Cluster Initiator: Prof. Dr. Hannes Utikal

 

 

 

Cluster Partner

Industrie

 

      

 
 
 

Verbände

   

       

Bildung

       

Medienpartnerschaft 

   

 

     

Netzwerkpartner

          

 

Wenn auch Sie Partnern des rhein-main-cluster chemie & pharma werden möchten, wenden Sie sich bitte an unseren Ansprechpartner.

 

 

 

Ansprechpartner

Bernd Winters
Projektmanager und Clustermanager rhein-main-cluster chemie & pharma
Tel.: +49 69 305-2269
E-Mail: bernd.winters(at)provadis-hochschule.de 

Forschungsprofil
Fachliche Interessensgebiete: Entrepreneurship, Leadership, Change Management