Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit

Das „Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit“ bündelt virtuell die verschiedenen Aktivitäten der Provadis-Hochschule im Themenfeld „Industrie und Nachhaltigkeit“. Das Leistungsspektrum umfasst Aktivitäten der angewandten Forschung, der Hochschullehre und der Beratung. Das Zentrum ist interdisziplinär ausgerichtet und setzt auf enge Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentliche Hand.

Durch die Nutzung und Weiterentwicklung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse werden Beiträge zur Lösung konkreter praktischer Herausforderungen im Themenfeld Industrie und Nachhaltigkeit geleistet. Besondere Aufmerksamkeit erhält dabei die Frage, wie Transformationsprozesse systematisch gesteuert werden können.

Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit

Industrie als Treiber der gesellschaftlichen Entwicklung

Die Industrie ist ein Treiber der gesellschaftlichen Entwicklung. Mit der industriellen Entwicklung ist der Standort Frankfurt eng verbunden. Vor mehr als 150 Jahren wurden hier die ersten Produktionsanlagen des später weltgrößten Chemieunternehmens (Hoechst AG) errichtet. Bahnbrechende Innovationen zum Nutzen der Menschheit (Bekämpfung von Krankheiten; Sicherung der Ernährung) wurden vor Ort im Laufe der Jahre entwickelt und gefertigt. Heute forschen, entwickeln und produzieren am Industriepark Höchst etwa 22.000 Menschen in verschiedenen Bereichen der Chemie- und Pharmaindustrie. Der Standort ist eng verbunden mit einem Netzwerk bestehend aus Dienstleistungsunternehmen und Wissenschaftseinrichtungen. Gemeinsam gehen die Akteure große gesellschaftliche Herausforderungen an. Vor diesem Hintergrund ist der Standort ideal, um sich systematisch mit den Fragen einer zukunftsfähigen Industrie sowie der Gestaltung von Veränderungsprozessen zu beschäftigen. Der Standort ist ein „Labor“ für eine zukunftsfähige Industrie.

Nachhaltigkeit als Voraussetzung für langfristigen Erfolg

Der Grundsatz der Nachhaltigkeit, mit den Facetten der ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit, ist fester Bestandteil der Bewertung wirtschaftlichen Handels. Im Sinne der nachhaltigen Entwicklung ist der Status Quo immer wieder zu überprüfen und zu optimieren. Als Innovationstreiber schafft die Nachhaltigkeit Chancen für neue wirtschaftliche Entwicklungen. Nachhaltige Geschäftsmodelle, die Integration der Nachhaltigkeit in das unternehmensinterne Steuerungssystem sowie nachhaltigkeitsbezogene Kompetenzen der Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen – die Implikationen der Nachhaltigkeit für das wirtschaftliche Geschehen sind vielfältig. Unternehmens- und abteilungsspezifisch muss der Grundsatz der Nachhaltigkeit übersetzt werden – dann wird das hiervon ausgehende Veränderungspotenzial wirksam.

Eine „grüne“ Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft erfordert die Nutzung von Erkenntnissen unterschiedlicher Disziplinen – von Natur- und Sozialwissenschaften.

Die Industrie dient der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Gesellschaftliche Akzeptanz ist die Voraussetzung für eine positive Entwicklung der Industrie. Allerdings ist das Verhältnis nicht spannungsfrei.

Projekte:

 

Veröffentlichungen:

  • Zukunft der Industrie in Deutschland

„Zukunft der Industrie in Deutschland. Innovationstreiber für Wirtschaft und Gesellschaft“ inkl. Summary der BDI-Studie „Deutschland 2030-Zukunftsperspektiven der Wertschöpfung“

 

 

 

 

 

 

 

In dem Buch greifen Experten aus Wirtschaft und   Wissenschaft in hochwertigen Meinungsführer-Interviews die wichtigsten Megatrends und die daraus entstehenden Herausforderungen für die deutsche Industrie auf und beschreiben ihre Strategien für deren Zukunftsfähigkeit. Darüber hinaus geben Unternehmen praxisnah Einblicke, mit welchen Produkten und Dienstleistungen sie sich für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen.
Das Buch ist mittlerweile auf Grund der großen Nachfrage vergriffen, aber über die Deutsche Bibliothek einsehbar.

228 Seiten; Erscheinungsdatum April 2012 u.a. mit Beiträgen von Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Andreas Pinkwarth oder Frau Prof. Marion Schick, Deutsche Telekom AG

  • Zukunftsregion FRM

In Zusammenarbeit mit dem F.A.Z. Institut hat Prof. Dr. Hannes Utikal eine 24-seitige Broschüre zum Thema Zukunftsregion herausgebracht. Lesen Sie spannende Berichte und Zukunftsprognosen zur Entwicklung des Rhein-Main-Gebiets.Bei Interesse an einem kostenlosen Exemplar wenden Sie sich bitte an info(at)provadis-hochschule.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24 Seiten; Erscheinungsdatum April 2013, Auflage 120.000 Stück; Beilage in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Rhein-Main

  • Case Study FFM

Nachhaltigkeit ist eine kontinuierliche Herausforderung für etablierte Unternehmen. Oft müssen sie den bisherigen Entwicklungspfad verlassen. Start-ups können – ohne Ballast der Geschichte – die Art zu wirtschaften kurzfristig revolutionieren.

Projekte:

Veröffentlichungen:

Die Industrie befindet sich – auch angesichts des Postulats der Nachhaltigkeit – in permanentem Wandel. Welche Kompetenzen benötigen akademische und nicht-akademische Mitarbeiter in der Industrie? Welche Kompetenzen benötigen die Akteure, um die „grüne Transformation“ von Wirtschaft und Gesellschaft zu beschleunigen?

Projekte:

Veröffentlichungen:

Die technologische Entwicklung ist ein zentraler Treiber für den gesellschaftlichen Fortschritt. Wie sieht die Industrie der Zukunft aus? Was bedeutet die Digitalisierung für die etablierten Industrien?

Projekte:

Veröffentlichungen:

  • Studie: Von den Megatrends zum Geschäftserfolg

    „Von den Megatrends zum Geschäftserfolg. Was bedeuten Megatrends für das Management in der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Deutschland?“ Eine Studie in Kooperation von Provadis Hochschule, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, pwc Strategy&, Verband der Deutschen Chemischen Industrie e.V. (VCI), rhein-main-cluster chemie& pharma, CHEManager 

  • Commentary: From megatrends to business excellence

  • Managing change in the German chemical and pharmaceutical industry - a commentary by Prof. Dr. Hannes Utikal and Julia Woth.

    Publiziert im Journal of Business Chemistry 6-2015.

 

Das Journal of Business Chemistry prüft unternehmensbezogene Fragen für Chemiker und Manager, die in der chemischen Forschung und Industrie arbeiten. Die Zeitschrift widmet sich der Verbesserung und Weiterentwicklung des Wissensgebiets der Wirtschaftschemie. Das Journal of Business Chemistry veröffentlicht Peer-Review-Papiere (einschließlich Fallstudien ) und Essays. Alle Artikel sollten sich im weitesten Sinne auf die chemische Industrie konzentrieren (einschließlich der Biotechnologie, Pharmazie und Lebensmittelchemie). Interdisziplinäre Papiere werden gefördert. Das Journal of Business Chemistry bietet ein internationales Forum für Forscher und Praktiker, um ihre Ergebnisse zu präsentieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

Ansprechpartner

Prof. Dr. Hannes Utikal
Leiter Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit
Tel.: +49 69 305-13730
E-Mail: hannes.utikal(at)provadis-hochschule.de

Forschungsprofil
Fachliche Schwerpunkte: Strategie, Marketing und Nachhaltigkeit sowie Management von Transformationsprozessen 

Auswahl unserer Gütesiegel und Qualitätspartner