Chemical Engineering (Bachelor of Science)

Chemical Engineering (Bachelor of Science)

Der Studiengang Chemical Engineering bereitet auf berufliche Tätigkeiten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie vor, z. B. in international tätigen  Industrieunternehmen. Im Mittelpunkt des Studiums steht die Chemie und es werden 3 Schwerpunkte angeboten:

Chemietechnik, Analytik und Chemie

Zusätzlich werden wirtschaftswissenschaftliche Inhalte sowie Management-und Kommunikationstechniken vermittelt. Die späteren Aufgabenfelder sind vielseitig.  Einsatzgebiete sind neben der Verfahrens- und Prozessentwicklung auch die Produktion, F & E, Qualitätskontrolle oder technisches Marketing. Jede dieser  Tätigkeiten kann mit Abschluss dieses Studiums wahrgenommen werden.

Das Studium im Detail

Das Studium im Detail

Studienaufbau

  • duales oder berufsbegleitendes Studium in den Studienmodellen: Studium plus Ausbildung, Studium plus Beruf
  • Studienzeit: 7 Semester
  • Studienstart jährlich zum Wintersemester (Oktober)
  • kontinuierliches Zeitmodell: je 8 Unterrichtsstunden an einem Nachmittag und Abend unter der Woche und samstags
  • Dozenten aus der Praxis
  • vorlesungsfreie Zeit orientiert an den hessischen Schulferien
  • Abschluss: Bachelor of Science

Beste Perspektiven

  • Das Studium in kleinen Lerngruppen und die individuelle Betreuung ist eine zielführende Alternative zum überfüllten Hörsaal.
  • Die Spitzenqualität und anwendungsorientierte Lehre steht für eine hervorragende Erfolgsaussicht beim Studien- und Karriereziel.
  • Das Studium ist auf die Herausforderungen in der Praxis abgestimmt. Zeitlich ist das Studium sehr gut mit der Berufstätigkeit/Ausbildung vereinbar.
  • Internationale Projekte bieten den sprichwörtlichen Blick über den „Tellerrand“.
  • Die Abbruchquote an der Provadis Hochschule liegt lediglich bei 4%
  • 90,5% der Absolventen haben in der Regelstudienzeit studiert

Studieninhalte

  • Naturwissenschaftliche Grundlagen (Mathematik; Physik)
  • Chemie (Grundlagen; anorganische, organische und physikalische Chemie, Biochemie, Analytik, Katalyse, Verfahrenstechnik (Grundlagen; mechanische, thermische Verfahrenstechnik, Reaktionstechnik)
  • Englisch
  • Wirtschaftswissenschaften (BWL, VWL, Personal, Organisation)
  • wählbare Schwerpunkte: Verfahrenstechnik und Analytik
  • Laborpraktika in jedem Semester
  • Business-Plan für eine von Ihnen ausgedachte Geschäftsidee
  • starke Verknüpfung von Theorie und Praxis
  • Factsheet
  • Modulübersicht
  • Modulhandbuch

Vertiefungen

  • Chemische Verfahrenstechnik 2 (findet statt im Schwerpunkt Chemietechnik & Chemie): Die Studierenden lernen die Operationen der Mechanischen Verfahrenstechnik (Zerkleinern, Sortieren, Klassieren, Filtrieren, ...) und die Grundlagen und Anwendungen des Stoff- und Wärmeübergangs im Chemiebetrieb kennen und können Berechnungen dazu durchführen.

  • Grundlagen der Biologie und Mikrobiologie (findet statt im Schwerpunkt Analytik): Die Studierenden verstehen die biologischen Aspekte der Entwicklung und Produktion makromolekularer Wirkstoffe (insbesondere Proteine). Sie bekommen einen Einblick in die mikrobielle Diversität und lernen Bakterien als Kontaminanten und Produzenten sowie die Kinetik von Wachstums- und Abtötungsvorgängen kennen. Sie erweitern ihre, in der Biochemie erlernten, Kenntnisse von Stoffwechselwegen und erfahren einen Einblick in die biotechnische Bedeutung der Organismen und erkennen die Bedeutung der mikrobiellen Qualitätskontrolle und die Aufgaben des Mikrobiologen dabei. Sie erhalten einen Einblick in die Verfahren zur Sterilisation, Desinfektionsmaßnahmen, Luftreinhaltung und Wasseraufbereitung.

  • Prozessintensivierung und MSR-Technik (findet statt im Schwerpunkt Chemietechnik): Die Studierenden erhalten vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet der Prozessintensivierung und entwickeln ein Verständnis für bei der Maßstabsvergrößerung auftretende Probleme. Sie lernen die Begrifflichkeiten hinter den Begriffen Prozessleittechnik (PLT) / EMR-Technik und die Möglichkeiten der PLT kennen und verstehen.

  • Bioanalytik (findet statt im Schwerpunkt Analytik): Die Absolventen lernen, für eine bestehende Fragestellung eine Aufarbeitungs- oder Analysestrategie für biologische (Makro-)Moleküle zu entwickeln und zu bewerten.

  • Grundlagen der Materialwissenschaften (findet statt im Schwerpunkt Chemie): Kenntnis und Verständnis der wichtigsten Strukturen, Eigenschaften, Anwendungen, Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren kristalliner und nicht-kristalliner Festkörper, insbesondere industriell bedeutender Halbleiter; Kunst- und Verbundwerkstoffe, Keramiken und Gläser. Makroskopische Materialeigenschaften werden anhand atomarer und elektronischer Strukturen und deren Dynamik interpretiert.

  • Chemische Reaktionstechnik 1 (findet statt im Schwerpunkt Chemietechnik & Chemie): Die Studierenden erlernen die Grundlagen der Reaktionstechnik. Sie sind in der Lage Stoffbilanzen für ideale chemische Reaktionssysteme zu erstellen und diese zu dimensionieren. Sie kennen die wichtigsten techni­schen Reaktoren und können den geeigneten Reaktortyp anhand von Stoffeigenschaften, Kinetik und Thermodynamik auswählen.

  • Statistik (findet statt im Schwerpunkt Analytik): Die Studierenden können analytische Ergebnisse statistisch bewerten und sowohl Produktionsverfahren als auch Nachweismethoden aufgrund statistischer Vorgaben und Erfordernissen auslegen.

  • Chemische Verfahrenstechnik 3 (findet statt im Schwerpunkt Chemietechnik): Die Studierenden lernen die wichtigsten Stofftrennverfahren, die in der industriellen Produktion zur Anwen­dung kommen, kennen. Sie sind in der Lage diese Verfahren zu bewerten und die notwendigen Apparate auszulegen.

  • Instrumentelle Analytik – Vertiefung (findet statt im Schwerpunkt Analytik): Die Studierenden setzen sich mit den theoretischen Grundlagen von weiteren modernen instrumentellen Methoden auseinander, verstehen die Funktionsprinzipien, Wirkungsweisen, Möglichkeiten und Grenzen gekoppelter Trenn- und Analysensysteme sowie spezieller moderner Analyseverfahren. Sie sind in der Lage bei analytischen Aufgabestellungen die beste analytische Strategie auszuwählen und Ergebnisse zu interpretieren.

  • Organische Chemie 3 (findet statt im Schwerpunkt Chemie): Die Studierenden erhalten fundierte Kenntnisse in folgenden Vertiefungsgebieten der Organischen Chemie: Carbonylchemie, N-Heterocyclen, homogene Kreuzkupplungen. In diesen Vertiefungsgebieten können Sie differenziert verschiedene literaturbekannte Synthesemethoden identifizieren und beschreiben. Sie sind in der Lage, die einzelnen Methoden gegenüberzustellen und zur Betrachtung von situativen Vor- und Nach­teilen zu vergleichen. Sie können anhand Ihrer Methodenkenntnis die geeignete Methode für eine konkrete praktische Synthesefragestellung auswählen und anwenden. Anhand moderner Literaturbeispiele sind die Studierenden in der Lage, Literaturrecherche zielgerichtet durchzuführen, die Methoden vergleichend gegenüberzustellen und zu bewerten.

  • Chemische Reaktionstechnik 2 (findet statt im Schwerpunkt Chemietechnik): Die Studierenden erlernen fortgeschrittene Details auf dem Gebiet der Chemischen Reaktionstechnik. Sie sind in der Lage makrokinetische Zusammenhänge, selbst bei komplexen Reaktionssystemen, hinsichtlich einer optimalen und sicheren Reaktorbetriebsweise einzuordnen und gegebenenfalls abzuschätzen bzw. zu berechnen.

  • Biotechnologie (findet statt im Schwerpunkt Analytik): Die Studierenden lernen, die unterschiedlichen Zusammenhänge der interdisziplinären Biotechnologie und ihrer Anwendungen in Grundlagen- und angewandter Forschung, industrieller Produktion und Anwendung in Medizin, Gesundheit, Ernährung, Umwelt, Rohstoff- und Energiegewinnung sowie im industriellen Einsatz zu verstehen und mit Fragen der Wirtschaftlichkeit und gesetzlichen Rahmenbedingungen zu verknüpfen

  • Physiologie / Pharmakologie (findet statt im Schwerpunkt Chemie): Die Studierenden lernen an ausgewählten Beispielen Funktionen von Organen und Organsystemen des menschlichen Körpers kennen und verstehen Wirkungen und Nebenwirkung von Arzneimitteln aufgrund von molekularen Mechanismen im Körper. Die Studenten erlernen und diskutieren darüber hinaus die Chancen und Risiken moderner Ansätze der Wirkstofffindung.

  • Seminar zur Betriebsführung (findet statt im Schwerpunkt Chemietechnik): Anwendung von von Praktikern und Experten aus Unternehmen gewonnenen Kenntnissen über die wesentlichen Verantwortungsbereiche in einem produzierenden Betrieb auf das eigene Umfeld.

  • Datenmanagement und Datenbanken (findet statt in den Schwerpunkten Analytik & Chemie): Erlernen der Grundlagen der Informationsverarbeitung, einschließlich einfacher Program­mieraufgaben sowie Aufbau und Abfrage relationaler Datenbanken.

Studiengebühren

Preise 2019:

 

Zahlbar über die Gesamtdauer (Bachelor: 42 Monatsraten, Master: 24 bzw. 30 Monatsraten) sowie zuzüglich der einmaligen Anmeldegebühr von 280,00 Euro und den Prüfungsgebühren von insgesamt 1.960,00 Euro

Für das Belegen eines Vorkurses fallen im Fach Englisch 75€ und im Fach Mathe 100€ an.

Preise gelten für den Studienjahrgang 2019.

 

Preise ab 2020:

Zahlbar über die Gesamtdauer (Bachelor: 42 Monatsraten, Master: 24 bzw. 30 Monatsraten) sowie zuzüglich der einmaligen Anmeldegebühr von 300,00 Euro und den Prüfungsgebühren von insgesamt 2.030,00 Euro

Für das Belegen eines Vorkurses fallen im Fach Englisch 85€ und im Fach Mathe 110€ an.

Preise gelten für den Studienjahrgang 2020.

Berufliche Perspektiven

Berufliche Perspektiven:

Die späteren Aufgabenfelder der Chemieingenieure sind vielseitig. Einsatzgebiete sind neben der

  • Verfahrens- und Prozessentwicklung auch die
  • Produktion
  • F&E
  • Qualitätskontrolle
  • oder technisches Marketing.
     

Weiterführender Studiengang:

Master Chemical Engineering

Voraussetzungen

  • Allgemeine, fachgebundene oder Fachhochschulreife
  • für eine Studienberechtigung als "besonders beruflich Qualifizierter", gemäß dem hessischen Hochschulgesetz, wenden Sie sich bitte an das Studierendensekretariat
  • einen Vertrag für Beruf oder Ausbildung für eine studiengangsrelevante Tätigkeit
  • erfolgreiche Teilnahme an unserem Aufnahmetag

Extras

Warum ich gerne an der Provadis Hochschule studiere

"Ich habe gemerkt, dass ich als Techniker beruflich nicht dorthin komme, wo ich noch hinmöchte. Das Studienkonzept und die gute Reputation der Provadis-Hochschule haben mich und meinen Arbeitgeber, Bayer Crop Science AG, überzeugt“, erklärt Lars Grunenberg, der nach der Ausbildung zum Chemielaboranten und der Weiterbildung zum Chemietechniker berufsbegleitend das Bachelorstudium Chemical Engineering absolvierte. Rückblickend fragt er sich selbst, wie er allem – Beruf, Familie und Studium - gleichzeitig gerecht werden konnte. Doch der Einsatz hat sich gelohnt: "Nach dem Abschluss des Masterstudiums wurde ich zum Leiter der Abteilung Qualitätsmanagement & Integrierte Managementsysteme am Standort Frankfurt befördert und kann bei meinen komplexen Aufgaben das im Studium erworbene Know-how, lösungsorientiert und zielgerichtet zu arbeiten, täglich erfolgreich umsetzen."

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Bewerbung

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Ansprechpartner

Melanie Mirgeler
Interessentenmanagement
Tel.: +49 69 305-81057
Fax: +49 69 305 16277
E-Mail: melanie.mirgeler(at)provadis-hochschule.de

4 Schritte zum Studium

1. Teilnahme an einem unserer Karriereabende

2. Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen und Teilnahme an unserem Aufnahmetag für Bachelor-Interessenten oder einem Auswahlgespräch für Master-Interessenten.

3. Studienplatzzusage

4. Im Modell Studium + Praxis schließt sich die Vermittlung der Praxisplätze an.
Bei den Modellen Studium + Ausbildung und Studium + Beruf steht Ihrem Studium schon nach Schritt 3 nichts mehr im Wege!

Bewerbungsprozess

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