Adaptive Balancing Power GmbH in Irland

08.10.2018 Kategorie: Aktuelles Hochschule

Das 2016 als GmbH gegründet Start-up Adaptive Balancing Power ist eines unsere erfolgreichen Climate-KIC Start-ups.  Sie entwickeln und vertreiben einen innovativen Schwungmassenspeicher. Der Hochleistungsspeicher wird im Bereich der Netzstabilisierung eingesetzt. Er ist einer der Enabler für eine kostengünstige, effiziente Energiewende. Nun hat das Team sein erstes Pilotprojekt in Irland gestartet.  

Zusammen mit Partner aus Irland, England und Deutschland hat Adaptive Europas größte Schwungmassenspeicheranlage mit einer Gesamtleistung von 1 MW gebaut. Mit der Anlage wird zunächst im Irischen und dann im Englischen Stromnetz nach den dortigen Regularien Regelleistung erbracht und so die Funktionalität und Wirtschaftlichkeit der Technologie demonstriert. 

Der Container ist inzwischen in Irland und das Team von Adaptive Balancing Power steckt mitten in der Inbetriebnahme. Bei der feierlichen Eröffnung des Test-Sites war auch der EU-Kommissar Phil Hogan vertreten. Presseauszug: 






European Commission “Offaly energy project aims to deliver a climate friendly Irish and EU electricity grid
Twitter – EU Commission in Ireland
Twitter – Phil Hogan
Farmers Journal “Offaly at centre of €3m project to stabilise renewable energy grid
Offaly Express “Offaly energy project to deliver climate-friendly electricity grid
Midlands 103 “€3 Million Renewable Energy Project To Be Trialled In Offaly
Offaly Express “Phil Hogan in Offaly to launch €2.9 million energy project
AgriLand “Hogan announces €2.94 million grant for Offaly renewable energy pilot” 

Mehr über die Climate-KIC Projekte finden Sie hier

Success Stories – ein Alumni des EIT Climate-KIC Accelerators 

Das ZIN führt seit 2015 Start-up-Programme mit der Initiative Climate-KIC durch. Das Zentrum hat nahezu 200 Start-ups in Deutschland und neun anderen europäischen Ländern mit neuen und weiterentwickelten Konzepten erreicht und unter anderem 1.500 Coachings für Start-ups durchgeführt. So wurde ein umfangreiches Konzept entwickelt und erprobt, das sowohl in Hessen als auch in angepasster Form europaweit eingesetzt wird. Dazu gehören der Climate-KIC-Accelerator – ein mehrstufiges Förderkonzept für Cleantech-Start-ups -, Trainings und Coachings sowie die Bootcamp-Veranstaltung.

Climate-KIC unterstützt Cleantech-Start-ups von der Ideenfindung bis zur internationalen Markenentwicklung. So soll das Unternehmertum in diesem Bereich gestärkt und Entrepreneure und Gründer mit starken nationalen und internationalen Partnern vernetzt werden. Cleantech-Gründer können von den Sach- und Geldleistungen des Climate-KIC bis zu knapp 100.000 Euro pro Start-up profitieren. Spannend bleibt, welche Zukunftsprojekte durch die aktuelle Tagung in Frankfurt nachhaltig in Erscheinung treten werden.