Climathon 2017: 24 Stunden für den Klimaschutz

27.10.2017 Kategorie: Aktuelles Hochschule

Ende Oktober fand der diesjährige 24-Stunden-Ideenwettbewerb für den Klimaschutz statt. In Frankfurt wurde die Veranstaltung vom Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit (ZIN) und Lust auf besser Leben (Labl) organisiert. Zeitgleich fand der Wettbewerb weltweit in mehr 100 Städten statt.

Ziel des Ideenwettbewerbs es, dass Bürger in verschiedenen Städten weltweit für konkrete Herausforderungen zeitgleich Lösungsvorschläge erarbeiten. Online sind die verschiedenen Städte in dieser Zeit im Austausch.

 

Aufgrund des ständig wachsenden Plastikmüll-Problems und der Verunreinigung der Natur durch Mikroplastik lautete unser Motto 2017: „Plastic: Reduce.Reuse.Recycle.“ Schnell fanden sich Institutionen, die den TeilnehmerInnen eine Aufgabe stellen wollten: Die Stadt Frankfurt möchte die Verwendung von Kaffee-Einwegbechern verringern und die Akzeptanz und Nutzung von Mehrwegbechern fördern, die Zeitung „Mix am Mittwoch“ sucht nach Möglichkeiten, Zeitungspakete ohne Plastikverpackung zum Verteilen an den Straßen zu deponieren und Mitveranstalter Pier F engagiert sich für kunststofffreie Baumaterialien, von denen auch Bauherren, Architekten und Handwerker überzeugt werden sollen.

 

Um effektive Lösungen zu erarbeiten, konzentrierten sich die Teilnehmer auf die Aufgabe der Stadt Frankfurt und feilten an Lösungen zu einem funktionierenden Mehrwegbecher-System sowie an Kommunikations- und Marketingansätzen, die Nutzer von diesem System überzeugen sollen.

 

Nach 24 Stunden intensiver Arbeit präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ideen vor einer Jury mit Vertretern der Provadis Hochschule, des Social Impact Lab, der Agentur „Auf!“, der IHK und der Stadt Frankfurt.

Die Jury war von der Kreativität und der Umsetzbarkeit der Vorschläge begeistert. Die Gewinner können nun mit einem individuellen Coaching die Ideen weiterentwickeln.

 

Ganz herzlich bedanken wir uns bei allen „engagierten Weltverbesserern“, bei den Initiatoren von Climate-KIC und bei unseren finanziellen Unterstützern FES, polytechnische Gesellschaft und Pier F, die die Veranstaltung erst möglich gemacht haben!