Gemeinsam Frankfurt stärken!

06.06.2018 Kategorie: Aktuelles Hochschule

Innovationen für ein fortschrittliches Frankfurt - Das ZIN an der Provadis Hochschule trägt zum erfolgreichen Start-up Ökosystem bei.

Unternehmensgründungen tragen – wie allseits bekannt - entscheidend zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung einer Region bei. Allerdings liegt die Attraktivität des Frankfurter Start-up Ökosystems noch immer im europäischen Vergleich deutlich hinter London, weshalb der Masterplan des in Frankfurt ansässigen TechQuartiers ins Leben gerufen wurde. Da die Region Frankfurt-Rhein-Main vor allem für den boomenden Finanzsektor bekannt ist, liegt der Fokus der Ökosystem-Entwicklung besonders auf jungen Fintech-Unternehmen. Diese gelten als wichtigste Wachstumstreiber in der Region und sollen umfassend gefördert werden. Doch sie sind nicht die einzigen. Bei Betrachtung der aktuellen Gewerbesteuerzahlen wird deutlich, dass der Anteil der Industrie an dem gesamten Gewerbesteueraufkommen der Stadt Frankfurt mit 23,5% etwas über dem der in- und ausländischen Banken (22,7%) liegt. Beachtlich ist hierbei, dass die Anzahl der Industriegroßbetriebe nur einem Drittel der der Großbanken entspricht, weshalb der Ausbau der industriellen Branche außerordentlich wichtig ist. Es gilt nicht nur bereits bestehende Großbetriebe dieser Branche zu stärken, sondern zusätzlich neue, junge Unternehmen zu fördern, damit die Industrie an Stabilität und Wachstum gewinnt. Dies zahlt sich auch in Hinblick auf die Gewerbesteuereinnahmen positiv aus. Es lässt sich also sagen, dass die Industrie neben den Banken für das Rhein-Main-Gebiet ein wichtiger Wohlstandstreiber ist. Das ist einer der Gründe, weshalb das ZIN an der Provadis Hochschule zusammen mit dem EU-geförderten Climate-KIC ein Accelerator Programm anbietet, das nachhaltige Industrie-Start-ups fördert. Ganz nach dem Motto „Get started where the business is“ richtet sich das Programm an Start-ups mit bedarfsorientierten Lösungen, die unsere Region und Gesellschaft voranbringen. Durch die, auch bereits im Global Start-Up Ecosystem Report 2018 aufgeführte Zusammenarbeit mit großen Akteuren wie der Goethe Universität, EY, der IHK Frankfurt und vielen weiteren leistet das ZIN einen hervorragenden Beitrag für das Start-up Ökosystem der Region. Junge Unternehmer bekommen die Möglichkeit zu expandieren und auch die Region profitiert. Die Schaffung und Sicherung bestehender Arbeitsplätze, die Erhöhung der Kaufkraft in der Region, die Steigerung von Steuereinnahmen und die Verbesserung der generellen Lebensqualität sind nur einige positive Facetten eines erfolgreichen Gründertums.

Auch in diesem Batch fördern wir wieder die Entwicklung unserer Start-ups. Der Tailored Booster Workshop am 18.05.2018 wurde individuell an die Bedürfnisse der jungen Unternehmer angepasst und bot einen hervorragenden Nährboden für innovative Ideen. Bei diesem „stand die Vermarktung und werbliche Gestaltung innovativer Geschäftskonzepte im Vordergrund. Gerade angesichts begrenzter Ressourcen bei den meisten Start-ups ist ein klares Verständnis passender Marketing- und Werbeformen überaus wichtig“, so. Prof. Rams, der für die inhaltliche Leitung des Accelerator-Programms verantwortlich ist.

Wenn Sie an den Ideen unserer Start-ups interessiert sind, schauen Sie doch auf unsere Homepage! Hier finden Sie unter anderem eine Auswahl unserer aktuellen und ehemaligen inter-/nationalen Unternehmensgründer.

Das Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit (ZIN) der Provadis Hochschule führt innovative Forschungs- und Bildungsprojekte durch, die praxisorientierte Lösungen für eine nachhaltige Industrie bieten. Wir unterstützen Start-ups, qualifizieren Studenten und Praktiker im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und arbeiten an innovativen Lösungen der Kreislaufwirtschaft. Das Zentrum ist interdisziplinär ausgerichtet und setzt auf enge Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand.