node.energy: Unser Start-up startet durch!

17.04.2018 Kategorie: Aktuelles Hochschule

Photo: Jessica Schäfer; Gründer im Gespräch mit Brigitte Zypries, deutsche Politikerin im Bundesministerin für Wirtschaft und Energie

Das Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit (ZIN) macht’s möglich: Nach Abschluss des ersten Batches kann node.energy eine hervorragende Erfolgsgeschichte für sich verbuchen.

Sie hatten, so wie alle jungen Unternehmensgründer, einen beschwerlichen Weg vor sich. Kritisches Feedback den künftigen Markt betreffend und zahlreiche Überarbeitungen ihrer Ideen waren Teil dieses Prozesses. Doch monatelange Konzeptentwicklung hat sich ausgezahlt. Unterstützt durch das ZIN an der Provadis Hochschule gelang dem jungen Unternehmen im Rahmen des EU-geförderten Climate-KIC Accelerator Programmes nun der Durchbruch.

In einem Zeitraum von nur 6 Monaten sicherte sich das im Frankfurter TechQuartier ansässige Team 4 wichtige Preise! Der EY Startup Award 2017, der Handelsblatt Start-Up Award 2018, der Science4Life Venture Cup 2018, sowie der Science4Life Energy Cup 2018 zeigen, wie gefragt die jungen Unternehmer mit ihrem nachhaltigen Konzept sind. Selbst Audi wurde bereits im Rahmen eines Tests des umweltfreundlichen A5 g-tron auf das Start-up aufmerksam.

Doch welche Idee verbirgt sich hinter dem 2016 von Betriebswirt Matthias Karger und Energieingenieur Lars Rinn gegründeten Erfolgsstartup? node.energy greift eine der wohl wichtigsten Herausforderungen der modernen Gesellschaft auf: die Energiewende auch wirtschaftlich nachhaltig zu gestalten. Das Ziel ist es, mithilfe einer Software alle kaufmännischen Prozesse rund um die dezentrale Energieerzeugung zu vereinfachen und so Kosten und CO2-Ausstoß zu optimieren. Die Lösung von node.energy bietet dabei vor allem Vorteile für Betreiber von Liegenschaften mit mehreren Erzeugungsanlagen und Verbrauchern wie beispielsweise Industrieparks. Hier ist die optimale Nutzung des vor Ort erzeugten Stroms besonders kompliziert, oftmals aber auch besonders lukrativ. Ein weiterer positiver Effekt ist die Entlastung öffentlicher Stromnetze.

Dazu hat das junge Start-up ihre Software namens opti.node entwickelt, die es ermöglicht, Einsparpotenziale einer lokalen Energienutzung zu bewerten und die individuell erforderlichen Maßnahmen zu ermitteln. Die Umsetzung der Schritte erfolgt dann weitestgehend automatisiert.  Das Produkt spricht vor allem Gewerbeparks, Krankenhäuser und große Hotels bzw. Einkaufszentren an. Erste Umsätze erzielt das Startup aktuell mit ausgewählten Pilotkunden.

Und es ist noch lange kein Ende in Sicht! Die Erfolgsstory geht bereits in die 2. Runde: Im April 2018 startet der nächste Batch! Wir freuen uns in diesem Rahmen die Zusammenarbeit mit dem Team fortzusetzen und künftige Herausforderungen und Fortschritte gemeinsam zu durchlaufen.

Das Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit (ZIN) der Provadis Hochschule führt innovative Forschungs- und Bildungsprojekte durch, die praxisorientierte Lösungen für eine nachhaltige Industrie bieten. Wir unterstützen Start-ups, qualifizieren Studenten und Praktiker im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und arbeiten an innovativen Lösungen der Kreislaufwirtschaft. Das Zentrum ist interdisziplinär ausgerichtet und setzt auf enge Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand. Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu unserem EU-geförderten Accelerator Programm zu erlangen.