Geschichte

Die Provadis Hochschule und ihre Dozenten greifen auf eine lange Tradition mit über 40 Jahren Erfahrung im Bereich „berufsintegriertes Studium“ zurück.
 
1965 Ein berufsintegriertes Studium der Hoechst AG für ausgewählte Leistungsträger wird eingeführt.
1969 22 Mitarbeiter der Hoechst AG bestehen die Prüfung zum graduierten Ingenieur, Fachrichtung Chemie, nachdem sie ein berufsbegleitendes Studium im Ausbildungszentrum in Frankfurt-Höchst absolviert haben.
1971 Erste Partnerschaft mit der neu gegründeten Fachhochschule Darmstadt, Abschluss Diplom-Ingenieur Chemie (FH)
1977 Unterzeichnung eines Vertrags für eine Kooperation mit der FH Mainz. Der berufsbegleitende Studiengang Diplom-Betriebswirt (FH) wird eingeführt. 77 Berufstätige starten in das neue Studium, Dauer: 4 ½ Jahre.
1978 Erweiterung der Kooperationen in Partnerschaft mit der FH Gießen-Friedberg: Studium zum Diplom-Informatiker und Diplom-Bioingenieur.
1997 Gründung der Provadis Partner für Bildung und Beratung als Zentrum der Ausbildung vom Industriepark Höchst.
1999 Beschluss der Provadis Partner für Bildung und Beratung eine eigene Hochschule zu gründen. Angebot: Bachelor-Studiengang in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Chemieingenieurwesen.
2001 Die Provadis School of International Management and Technology wird als Tochterunternehmen der Provadis GmbH gegründet.
2003 Die Provadis Hochschule wird als eine der ersten Hochschulen Deutschlands mit einem internationalen Bachelorprogramm staatlich anerkannt. 48 Studenten beginnen verschiedene Studiengänge.
2006 Die ersten erfolgreichen BachelorabsolventInnen verlassen die Provadis Hochschule.
2007 Einführung Masterstudiengang Industrial Management an der Provadis Hochschule.
2009 Einführung Bachelorstudiengang Biopharmaceutical Science. Außerdem die Kooperation mit der Deutschen Telekom im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre.
2012 Einführung des Masterstudiengangs Chemical Engineering.
2013 10 Jahre Provadis Hochschule
2014 Einführung des Masterstudiengangs Technologie & Management

Unser Leitbild

Vision

Die Provadis Hochschule ist die Hochschule der Industrie

- mit einem studentenzentrierten Studienkonzept
  („Karrierecoaching/Mentoring“)
- mit einem persönlichem Umgang („Hochschule mit Gesicht“)
- als Leistungsgemeinschaft von Studierenden, 
  Lehrenden und Verwaltungsmitarbeitern

Als Bild: „Woran denken Studieninteressenten und die allgemeine interessierte Öffentlichkeit mit Blick auf Hochschulen in Rhein-Main? Für die Grundlagenforschung gibt es die Goethe-Universität, für Finanzfragen die Frankfurt School of Finance & Management und für die moderne Industrie die Provadis Hochschule.“

Selbstverständnis

- Wir eröffnen durch passgenaue (berufsbegleitende/duale)
  Hochschulbildung neue Perspektiven.
- Wir werden 2015 auch über die Rhein-Main-Region hinaus die erste
  Adresse als Hochschule für Berufstätige im Bereich der modernen
  Industrie sein.
- In Hochschulrankings und Qualitätsaudits sind wir deutschlandweit unter 
  den TOP 10.
- Über unseren Standort im Industriepark Höchst sind wir aktiv eingebunden
  in ein Wissensnetzwerk der Industrie.
- Unter dem Leitsatz „Hochschule der Industrie “ haben wir ein sichtbares
  Profil im Bereich der angewandten Forschung; wir forschen an
  Zukunftsthemen für die Industrie und leisten wissenschaftsfundierte 
  Beiträge zur gesellschaftlichen Diskussion. 

Welche Strategien verfolgt die Provadis Hochschule zur Erreichung ihrer Ziele?

Alle von der Hochschule angebotenen Studiengänge wurden akkreditiert und sind auch zur Zeit akkreditiert. Die Hochschule verfügt über ein umfassendes Qualitätssicherungssystem, das über die Qualitätssicherung ihrer Studiengänge weit hinausgeht.

Die Studiengänge der Hochschule sind nach einem Zeitmodell organisiert, das es Auszubildenden, Trainees und Berufstätigen ermöglicht, ein vollwertiges Hochschulstudium neben ihrer Berufstätigkeit zu absolvieren. Durch die im Vergleich zu Vollzeitstudiengängen kurze Regelstudiendauer wird die Doppelbelastung aus Studium und Berufstätigkeit kurz gehalten und die Einsatzbeschränkung auf einen Standort in der Region kurz gehalten.

Die Einbeziehung von Berufspraxis in alle Studiengänge der Hochschule dient der Gewährleistung der Berufsbefähigung des Studiums und ermöglicht durch ihre Integration ein effizienteres Lernen. Letzteres erlaubt ein gestrafftes Präsenzstudium. Da diese Berufspraxis wissenschaftlich begleitet wird und die Erfahrungen aus ihr dokumentiert werden müssen, geht ihre Einbeziehung nicht mit einem Verlust an Wissenschaftsorientierung einher.

Die Studiengänge des Fachbereichs Chemieingenieurwesen qualifizieren für eine Berufstätigkeit in Produktionsbetrieben bzw. Laboratorien überwiegend in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Während die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Betriebswirtschaftslehre eine breit angelegte betriebswirtschaftliche Qualifikation vermitteln, hat das Curriculum des Masterstudiengangs “Technologie & Management“ einen ausdrücklichen Bezug zur Industrie. Da der industrielle Sektor immer noch von großer Bedeutung für die Industriestruktur in der Rhein-Main-Region ist, besetzt die Provadis Hochschule damit eine attraktive Nische. In der Metropolregion Frankfurt / Rhein-Main waren 2013 etwa 490.000 Personen sozialversicherungspflichtig im produzierenden Gewerbe beschäftigt. Als Hochschule am Industriestandort Höchst und Begründer des rhein-main-clusters chemie & pharma ist die Hochschule in vielfältige Netzwerke involviert.